• Was ist ein Mikrobiom?

    Als Mikrobiom wird die Gesamtheit aller Mikroorganismen bezeichnet. Dazu gehören hauptsächlich Bakterien, aber auch Viren und Pilze, die in und auf einem Lebewesen wie dem Menschen existieren und mit ihm in einer lebenswichtigen Beziehung stehen. Das humane Mikrobiom besteht aus 39 bis 44 Billionen Mikroben. Das ist 10-mal mehr als die Anzahl der Zellen in unserem Körper. Diese kommen größtenteils im Darm, aber auch auf der Haut, in der Mundhöhle oder in der Vagina vor. Sie sind nicht schädlich, sondern übernehmen notwendige Aufgaben wie die Unterstützung des Immunsystems und der Verdauung, die Herstellung von Vitaminen und dem Schutz vor Krankheitserregern. Ein vielseitiges und ausgeglichenes Mikrobiom ist für die Gesundheit unerlässlich. Unausgeglichenheit, hervorgerufen durch ungesunde Ernährung, Stress oder Medikamente, kann negative Folgen haben. Bei einem gestörten Mikrobiom können sich lokale und systemische Erkrankungen entwickeln. Studien zufolge ist somit auch der Einfluss auf Krebserkrankungen und deren Therapie möglich. Die Vielfältigkeit der Mikroben kann darauf Einfluss nehmen, ob ein Tumor wächst, ob es zu Entzündungen kommt oder sich Therapieresistenzen entwickeln.

    Weiterlesen: Das Mikrobiom

  • Krebs während der Schwangerschaft

    Jede 1000. Schwangerschaft wird von einer Tumorerkrankung begleitet. Bei etwa 2/3 der Erkrankungen handelt es sich um gynäkologisch-onkologische Befunde. Hierbei liegt Brustkrebs mit ca. 40 % und Gebärmutterhalskrebs mit 13 % auf den vorderen Plätzen, gefolgt von Lymphomen oder Schwarzem Hautkrebs. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Anzahl von Krebserkrankungen während der Schwangerschaft erhöht ist. Entsprechend des Alters ist kein Anstieg erkennbar. Der Grund der Zunahme ist das höhere Alter der Schwangeren im Gegensatz zu vergangenen Jahrzehnten. Mit höherem Alter steigt auch das Risiko für Krebserkrankungen.

    Weiterlesen: Krebstherapie in der Schwangerschaft

  • Kann Tabakkonsum das Erbgut schädigen?

    Aktuelle Studienergebnisse aus dem Ontario Institute for Cancer Research, Toronto, Kanada belegen, dass Inhaltsstoffe des Tabakrauchs in der DNA schädliche Mutationen entstehen lassen, die zur Entwicklung von Krebs führen können.

    Grund dafür ist eine sogenannte Stop-Gain-Mutation (SGMs). Eine Stop-Gain-Mutation gibt fälschlicherweise das Signal für das Ende der Transkription eines Gens. Das bedeutet, dass die Proteinbiosynthese, also die Umwandlung der Erbinformation zum Protein, gestört ist. Proteine sind Grundbausteine des Körpers und werden entsprechend des genetischen Codes synthetisiert. Bei einer Stop-Gain-Mutation entsteht ein verkürztes Protein. Dieser Prozess zählt zu der nonsense-Mutation. Tumorsuppressorgene werden nicht korrekt abgelesen. Ihre Genprodukte können die Entstehung von Tumoren nicht mehr wirkungsvoll verhindern.

    Weiterlesen: Auswirkungen von Tabakkonsum auf unser Erbgut

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