Inwieweit die Ernährung Einfluss auf die weitere Verlaufsprognose nach der Behandlung eines  Kolonkarzinoms  nimmt, beweist eine Studie der Universität von Kalifornien[1], San Francisco, welche bereits zur ASCO Konferenz 2017 vorgestellt wurde. Die Ergebnisse zeigen, dass Patienten mit einem operierten und adjuvant mit Chemotherapie behandelten Kolonkarzinoms aufgrund gesunder Lebensweise ein um 42% reduziertes Sterberisiko und ein um 31% niedrigeres Rezidivrisiko aufweisen.

Zum Thema "Ernährung und Krebs" findet am 22.11.2019 im Hotel Rebhan in Neukenroth eine Infoveranstaltung statt.

Ab 16 Uhr können Sie bei dieser Ernährungsberatung gemeinsam mit Yvonne Müller von der AOK Kronach kochen.

Hier finden Sie den Veranstaltungsflyer.

Während einer Krebserkrankung stellt sich für viele Patientinnen und Patienten die Frage, wie eine zukünftige Familienplanung aussehen kann und welchen Einfluss die Therapie auf den Erhalt der Fruchtbarkeit hat. Entscheidende Faktoren sind hierbei die Art der Erkrankung und welche Behandlungsmethoden zum Einsatz kommen.

Sie sind herzlich eingeladen: Das Onkologiegespräch zum Thema  „Therapie von Kopf-Hals-und Thorakale Tumoren“.

Der 28. Patiententag des Vereins  „Gemeinsam gegen Krebs e.V.“ findet am 26.10.2019 ab 10.00 in der HELIOS Frankenwaldklinik Kronach statt. Wie jedes Jahr informieren ausgewiesene Spezialisten über neue Therapien und spezifische Ansätze im Kampf gegen diese Erkrankungen.

Anlässlig des diesjährigen Run of Hope in Kronach wurde Dr. Martina Stauch als Gründerin des Vereins „Gemeinsam gegen Krebs“ von Radio Eins interviewt. Sie können sich hier den Beitrag in der Mediathek anhören.

 

Vom 31.Mai bis 04.Juni 2019 fand in Chicago das 55. Jahrestreffen der American Society of Clinical Oncology (ASCO) statt. 45000 Teilnehmer reisten aus über 150 Ländern an, um unter dem diesjährigen Motto: „Caring for Every Patient, Learning from Every Patient“ aktuelle Neuigkeiten aus dem Fachgebiet der Onkologie zu erfahren. Im „McCormick Place“, dem größten Kongresszentrum der USA, stellten anerkannte Experten der Onkolgie Studienergebnisse aus der Krebsforschung, Neuigkeiten zur Prävention sowie Therapiemöglichkeiten vor. Besonders im Bereich der Krebsimmuntherapie fand ein reger Austausch statt. Hier einige wichtige News zu verschiedenen Tumorarten:

Gemeinsam mit vielen nationalen und internationalen Kollegen haben wir auch in diesem Jahr wieder den größten Kongress für onkologische und hämatologische Erkrankungen besucht, um die Neuerungen in der Onkologie unmittelbar bei Ihnen anwenden zu können.

Zu dem zehnten Sonneberger Onkologiegespräch konnten vor wenigen Tagen 58 Teilnehmer auf dem Sonneberger Schlossberg begrüßt werden. Die Veranstaltung hat sich zu einem regional etablierten Fortbildungs-Standard in Südthüringen entwickelt. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr.med. Martina Stauch wurden die neusten Daten und Erkenntnisse des größten Krebskongresses der Welt, dem diesjährigen „ASCO“, vorgestellt.

Fett ist nicht gleich Fett. Zu diesem Ergebnis kam eine Forschergruppe aus Dänemark, die die Verteilung des Körperfettanteils im Zusammenhang mit Krebserkrankungen untersucht hatte. Eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Krebs spielt hierbei nicht allein die Menge des Körperfettes sondern vor allem dessen Lokalisation im Körper.

Was ist ein Fatique-Syndrom?

Das Wort „Fatique“ bedeutet soviel wie „Müdigkeit oder Erschöpfung“. Bei Krebspatienten geht dieses Gefühl jedoch über das normale Maß deutlich hinaus. Es kommt zu einer sehr starken körperlichen und geistigen Erschöpfung, die unabhängig davon ist, ob im Vorfeld eine besonders anstrengende Tätigkeit verrichtet wurde oder nicht. Dieser Zustand, der meist über mehrere Wochen andauert, bessert sich auch nicht durch Schlaf oder Erholungspausen. 

Durch ein Blutbild lassen sich viele Unstimmigkeiten im Körper aber auch Hinweise auf eine Vielzahl von Erkrankungen erkennen. Ist es möglich, anhand des Blutes eine Krebserkrankung nachzuweisen?

Was sind Chlamydien?

Chlamydien sind sehr kleine Bakterien, die sich als Parasiten in einer Wirtszelle im Gebärmutterhals, der Harnröhre, des Enddarmes und des Afters, aber auch in den Augen und im Rachen einnisten und sich dort vermehren. Bei einer Infektion mit Chlamydien spricht man von einer Chlamydiose. Chlamydien-Infektionen gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten. In Deutschland sind circa zehn Prozent der über 14 Jahre alten Mädchen und Frauen betroffen.

Wir laden Sie herzlich am Samstag den 23.03.2019 zum Darmkrebstag 2019 ein.

Die Veranstaltung findet im BRK Kronach, Friesener Str. 46, im Veranstaltungsraum 1.Stock statt. Der Eintritt ist frei.

Hier finden Sie das Programm.

Seit März 2017 dürfen in Deutschland Cannabinoide (Cannabis) auf Rezept verordnet werden. Aufgrund der positiven Effekte in der Medizin ist die Resonanz hoch. Dennoch ist zu erwähnen, dass der Wirkungsnachweis aus wissenschaftlicher Sicht noch nicht ausreichend belegt ist. Es liegen bisher nur wenige randomisierte Studien mit kleinen Fallzahlen vor, die die Wirksamkeit gegen Krebszellen andeuten. Im Cannabis-Gesetz ist die Indikation jedoch nicht maßgeblich. Wird ein realistischer Behandlungserfolg erwartet, darf Cannabis verordnet werden, auch solange noch keine eindeutige Evidenz für oder gegen die Wirksamkeit zugrunde liegt.

Heller (oder weißer) Hautkrebs ist die häufigste Krebsart überhaupt. Allein in Deutschland erkranken jährlich rund 200.000 Menschen. Es werden das Basalzell- und das Plattenepithelkarzinom unterschieden.

Das maligne Melanom ist die bösartigste Form des Hautkrebses. Der schwarze Hautkrebs entsteht aus den pigmentbildenden Zellen der Haut oder Schleimhaut. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) treten weltweit jedes Jahr mehr als 250.000 neue Fälle von malignem Melanomen auf. In Deutschland erkranken jährlich mehr als 21.000 Menschen daran. Bei weiteren 9000 Menschen wird eine Vorstufe des Melanoms diagnostiziert.

Komplementärmedizin – eine Konkurrenz zur Schulmedizin?

Seit Jahren ist ein deutlicher Anstieg komplementärmedizinischer Behandlungsmethoden in der Krebstherapie zu beobachten. Studien zufolge haben in Deutschland bereits mehr als 50 % der Krebspatienten Erfahrungen mit diesem Bereich der Medizin gemacht. Doch kaum ein Thema wird selbst unter Fachleuten so strittig diskutiert wie komplementäre Heilmethoden in der Krebstherapie.

Was ist ein Triple negatives Mammakarzinom?

2007 wurde der Begriff des dreifach negativen Mammakarzinoms oder „triple negative breast cancer“ (TNBC) geprägt, um diesen Tumortyp gegen die Tumoren abzugrenzen, an deren Zelloberfläche spezifische Rezeptoren (Hormonrezeptoren für Östrogen und Progesteron) oder HER2 (human epidermal growth factor receptor type 2)-Rezeptoren nachgewiesen werden können.

Sport während einer Krebsbehandlung

Körperliche Aktivität stärkt nicht nur die Fitness und das Wohlbefinden, sondern kann das Krebsrisiko senken sowie während einer Krebsbehandlung den Allgemeinzustand verbessern. Auf die positive Wirkung von Sport bei Krebspatienten weisen verschiedene internationale klinische Studien hin.

Immuntherapie

Triple negativer Brustkrebs bietet keine Ziele für eine gerichtete Therapie, wie wir sie in den beiden vorherigen Blogbeiträgen über Her2/neu und hormonrezeptorpositive Tumore vorgestellt haben, denn sie haben weder den Oberflächenrezeptor Her2 noch einen der beiden Hormonrezeptoren für Östrogen oder Progesteron (daher „Triple“ negativ).

Hormonrezeptor-positive Brusttumore sind häufig. In ca. bis 60-80% [1] aller Mammakarzinome finden sich auf den Zellen der Tumore Rezeptoren für die weiblichen Hormone, die den Menstruationszyklus steuern.

Die alljährliche Tagung der Amerikanischen Gesellschaft für Klinische Onkologie fand in diesem Jahr vom 1. bis 6. Juni in Chicago statt. Hier trafen sich über 39.000 Kollegen aus vielen Ländern der Welt, um die neuesten Erkenntnisse der Forschung im Kampf gegen Krebs vorzustellen und zu diskutieren.

Zielgerichtete Therapie bei Brustkrebs: Her2/neu

Brustkrebs ist – molekularbiologisch gesehen - ein Sammelbegriff für unterschiedliche Erkrankungen, deren Gemeinsamkeit allein den Ort des Tumors ausmachen: Die Brust.

Die Werlhof-Krankheit ist eine Autoimmunerkrankung. Sie wird auch als Idiopathische thrombozytopenische Purpura (ITP)  bezeichnet, weil eines ihrer Anzeichen kleine punktförmige Einblutungen in die Haut sind. Der Grund dafür ist eine Störung der Blutgerinnung.

Unser Beitrag zum 10. Kronacher Gesundheitstag

Was gab es Neues im Jahr 2017?

2017 gab es in der Onkologie wieder spannendende Themen.

Wer an den Faschingstagen zu uns in die Praxis kam, wähnte sich auf dem Bauernhof. Wir hatten unseren Spaß!

Der 16. Run of Hope findet am 8. September 2018 auf dem LGS-Gelände statt.

„Sitzen ist das neue Rauchen!“

Dieser Slogan und Buchtitel ist Vielen bereits bekannt. Dennoch liegt es in unserer Gesellschaft, unserem Arbeitsleben und auch im Alltag, dass wir den Tag immer weniger in Bewegung und immer mehr im Sitzen verbringen.

Schritt für Schritt zu mehr Fitness

Onkowalking heißt die neue Sportart, die der Verein "Gemeinsam gegen Krebs" anbietet. Trainerin Birgit Schmitt stellt sie vor.

Vor fast drei Jahren machte eine Schlagzeile die Runde durch die Presse: Krebs sei ein Produkt des Zufalls und somit „Pech“.

Lange hat der Patient den Kampf bestritten. Die Hoffnung, dass Operationen und Therapien eine Heilung möglich machen oder zumindest aufschiebend wirken, wurde, solange es realistisch war, aufrecht erhalten.

Oft haben Patienten während der Behandlung Ihrer Krebserkrankung das Gefühl, ausgeliefert zu sein. Sie möchten gern aktiv werden, um die Heilung von der Erkrankung zu unterstützen.

Das Multiple Myelom, auch Plasmozytom genannt, ist eine bösartige Erkrankung des Knochenmarks.

Das 4. Kronacher Onkologiegespräch findet am 24.10.2018 im Historischen Rathaus in Kronach statt.

In den Medien wurde in den letzten Monaten vermehrt über die Krebstherapie mit Methadon berichtet.

Liquid Biopsy: Therapieüberwachung und Potential zu Krebs-Früherkennung

Wird die Chemotherapie wirken? Nutzen mir die neuen, individuellen Therapien auch auf lange Sicht oder entwickelt der Tumor bald eine Resistenz?

Glückwünsche für die Mutmacherin

Seit 20 Jahren betreibt Dr. Martina Strauch das Ambulante Zentrum für Hämatologie, Onkologie und Gerinnung in Kronach. Zudem gründete sie den Verein "Gemeinsam gegen Krebs".

Die Tagung der Amerikanischen Gesellschaft für Klinische Onkologie fand vom 2. – 6. Juni 2017 in Chicago statt. Über 30.000 Ärzte aus vielen Ländern waren wieder vor Ort, um die neuesten Entwicklungen der Krebsforschung zu diskutieren. Wir waren auch dieses Jahr wieder dabei und haben folgend einmal die wesentlichen Neuerungen kurz dargestellt.

9. Sonneberger Onkologiegespräch

Mittwoch, den 13.6.2018,

Aktuelle Aspekte der Behandlung onkologischer Patienten
Eine Veranstaltung für niedergelassene Haus-, Fach-, Klinikärzte und Therapeuten

Nach einer Krebstherapie geht das Leben nicht gleich normal weiter. Viele Patienten hoffen zwar, ihr altes Leben inklusive des Arbeits- und Berufsleben wieder aufnehmen zu können - nicht zuletzt auch, weil das Einkommen benötigt wird. Sie stoßen nicht selten schnell an ihre Grenzen, da Körper und Seele eben noch nicht sofort wieder intakt sind. Die Gedanken kreisen häufig noch lange nach dem Ende der Behandlung über die Erkrankung auch wenn schon lange keine Symptome mehr erfassbar sind.

Immuntherapien bei Kopf-Halstumoren und Urothelkarzinomen

In diesem Beitrag möchten wir Ihnen die neuen und zukünftigen Therapien bei Kopf-Halstumoren und Urothelkarzinomen vorstellen.

Der Sinn von Krebsvorsorge wird immer wieder in den Medien diskutiert. Nutzt sie wirklich oder bringt sie nur Unsicherheit und unnötige Untersuchungen hervor? Doch was bedeutet eigentlich „Vorsorge“? Und für welche Tumorarten wird sie durchgeführt? Warum gibt es nicht für alle Krebsarten eine Vorsorgeuntersuchung?

„Blutkrebs“ kann ganz unterschiedliche Formen haben. Gemein ist allen Arten, dass sich Zellen im Blut unkontrolliert vermehren, ohne dass sie vorher gereift sind.

Ende des letzten Jahres ging die Meldung durch die Presse, dass sich seit 1970 die absoluten Krebszahlen in Deutschland verdoppelt haben. Dies war in einem Bericht des Robert-Koch-Institutes zu lesen.
Die erste denkbare Erklärung ist, dass wir immer älter werden, und Tumore eben bei älteren Menschen häufiger auftreten. Aber auch wenn die altersbedingten Fälle heraus gerechnet werden, sind manche Tumorarten in den letzten Jahren häufiger geworden.

Die Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Onkologie fand dieses Jahr vom 14.- 18 Oktober in Leipzig statt. Es ist die wichtigste deutsche Tagung für Onkologen und Hämatologen in den deutschsprachigen Ländern.

Am 26.10.2016 fand im Historischen Rathaussaal Kronach das 2. Kronacher Onkologiegespräch statt. Seit 1997 kämpft die Kronacher Onkologin Dr. Martina Stauch gemeinsam mit Hausärzten, Fachärzten und den regionalen und überregionalen Kollegen und Einrichtungen um ein besseres Überleben für ihre Patienten.

Sport, Bewegung und körperliche Aktivität - Unterstützung im Kampf gegen Krebs

Noch vor wenigen Jahren galten Sport und körperliche Bewegung für Krebspatienten als tabu. Ihnen wurde vielmehr zur Ruhe und körperlicher Schonung geraten. Neue Studien und Erkenntnisse belegen, eine richtige Bewegung und moderater Sport verbessern nicht nur das Wohlbefinden der Patienten, sondern auch die Therapieergebnisse. Sport stärkt das Immunsystem, senkt den Spiegel von Stresshormonen, vermittelt positive Lebensgefühle und steigert die Lebensqualität.
Körperliche Bewegung verringert die Erschöpfungssymptome und Müdigkeit, an denen viele Patienten leiden.
Ein positiver Einfluss ist auch auf die Minderung von Schmerzen unter körperlicher Betätigung belegt. Das Wohlbefinden steigt und depressive Episoden werden weniger.

Mit der Diagnose Brustkrebs steht eine Patientin erst am Anfang der Untersuchungen. Auch wenn sich aus der Gewebsprobe herausstellt, dass es kein gutartiger Tumor ist, gibt es noch weitere wichtige Eigenschaften zu bestimmen. Historisch stehen wir am Beginn der individuellen Medizin: Wir wissen, dass Brustkrebs nicht gleich Brustkrebs ist und sehr unterschiedliche Behandlungen erfordern kann. Gezielte individuelle Therapien erfordern oftmals genaue Kenntnisse über die Gewebseigenschaften der Tumorzellen. Im Folgenden stellen wir Ihnen diese vor und benennen erfolgreiche therapeutische Ansätze.

Lungenkrebs ist häufig sehr schwer zu behandeln. Patienten mit Lungentumoren im frühen Stadium haben die besten Überlebensraten. In den USA wurden in einem beschleunigten Verfahren zwei Medikamente zur Therapie des Nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms zugelassen. Wir erklären Ihnen hier, wie diese funktionieren und was sie bewirken können.

Er ist in der Kritik und wird in Deutschland von den Krankenkassen nicht bezahlt. Von Ärzten wird er weiter empfohlen: Der PSA-Test als Früherkennungsuntersuchung für Prostatakrebs. Wie kommt es zu dieser Kritik? Und was muss bedacht werden, wenn der Wert erhöht erscheint?

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