Glückwünsche für die Mutmacherin

Seit 20 Jahren betreibt Dr. Martina Strauch das Ambulante Zentrum für Hämatologie, Onkologie und Gerinnung in Kronach. Zudem gründete sie den Verein "Gemeinsam gegen Krebs".

 

Veröffentlicht in der Neuen Presse

Kronach - Das Ambulante Zentrum für Hämatologie, Onkologie und Gerinnung hat kürzlich in Kronach sein 20. Jubiläum gefeiert. Onkologin Martina Stauch erinnerte in einem Festakt im Historischen Rathaus an ihre Praxiseröffnung 1997 in der Oberen Stadt von Kronach. In einem kleinen Wartezimmer standen vier Stühle. Was sie dann so alles an Umzügen und Praxiserweiterung erlebte, spricht Bände. Doch nicht nur als Ärztin machte Martina Stauch Furore, auch mit der Gründung des gemeinnützigen Vereins "Gemeinsam gegen Krebs", den sie 2003 aus der Taufe hob. In ihrem ehrenamtlichen Amt begleiten sie mittlerweile mehr als 200 engagierte Mitglieder, die sie, nimmermüde werdend und voller Elan, motiviert.

 

Symposium

Mit Vorträgen von hochkarätigen Fachärzten von der Universitätsklinik Jena, dem Universitätsklinikum Kiel, dem Klinikum Coburg, vom Tumorzentrum Oberfranken und der Universität Heidelberg wurde das Symposium fortgesetzt. Der Festvortrag von Uschi Föhrweiser aus Kronach hatte das 'Thema "Mensch sein und Gesundheit, von der Ankunft bis zum Abschied". Informationen gab es durch die Lorenga ganzheitliche Medizin und die Sportgruppe Gemeinsam gegen Krebs sowie vom Rehasport- Trainer Sven Scharr.

Der Festakt wurde vom Ärztlichen Kreisverband Kronach, dem Verein "Gemeinsam gegen Krebs" und dem Ambulanten Zentrum für Hämatologie, Onkologie, Gerinnung Kronach- Sonneberg initiiert. Ein Jubiläumssymposium zum Thema "20 Jahre im Fluss des Fortschritts" schloss sich an.

Der Vorsitzende des Ärztlichen Kreisverbandes Kronach, Uwe Fleischmann, gratulierte Martina Stauch zum 20. Praxisjubiläum. Er zollte der Onkologin höchsten Respekt und Anerkennung für den Mut, sich vor 20 Jahren als niedergelassene Fachärztin in Kronach selbstständig zu machen. Sie musste dabei auch mit den Rahmenbedingungen durch die Politik und Krankenkassenkämpfen klar kommen, habe aber nie lamentiert, sondern stets mit Elan und Optimismus alle Probleme gemeistert. Für sie hätten immer die Patienten im Vordergrund gestanden.

Welche Weitsicht sie dabei für ihre Patienten an den Tag legt, zeigt die Ärztin aus Thüringen mit der Aufnahme ihre Sohnes Thomas Stauch. Sie baute ihre Praxis, trotz einer weiteren Praxis in Sonneberg, in Kronach aus und bildet mit Sohn Thomas Stauch (Facharzt für Innere Medizin/Onkologie, Hämatologie, Gerinnung) eine Praxisgemeinschaft. In exzellenter Art und Weise arbeite sie mit der Frankenwaldklinik wie auch mit Haus- und Fachärzten in der Region zusammen und komme immer wieder mit neuesten Forschungsergebnissen von wichtigen Krebs-Kongressen, um sich stets auf den neusten Stand der Krebsforschung zu halten, zurück.

Bundestagsabgeordneter Hans Michelbach gratulierte zum Jubiläum und dankte für das ehrenamtliche Engagement seit der Gründung des Vereins "Gemeinsam gegen Krebs", dessen vielseitige Aktivitäten er mit großem Interesse und Respekt verfolge. Die Onkologin Martina Stauch sei eine Anlaufstelle für viele Patienten, deren Diagnose manchen zunächst den Lebenswillen raube. Es zeuge von viel Vertrauen in die Ärztin, wenn sie es schaffe, wieder ein Leuchten in die Augen ihrer Patienten zu bringen. Michelbach: "Eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung ist unser aller Wunsch in unserem Gesundheitssystem, das als bestes der Welt gilt." In der Praxis von Dr. Stauch sei dies in den vergangenen 20 Jahren vorzüglich durchgeführt und praktiziert worden. Für diesen vorbildlichen Einsatz zum Wohle der Menschen in der Region dankte der Bundestagsabgeordnete auch im Namen der weiteren anwesenden Kommunalpolitiker wie Landrat Klaus Löffler, Altlandrat Oswald Marr und Landtagsabgeordneter a.D. Heinz Hausmann.

Kronachs Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein, zugleich 2. Vorsitzender des Vereins "Gemeinsam gegen Krebs", hob hervor, wie gut es sei, dass es das Ambulante Zentrum als Anlaufstelle für an Krebs erkrankte Menschen gibt. Nach 20 Jahren umsichtiger Praxisleitung könne man Martina Stauch als eine wahre Botschafterin des Lebens und als Hoffnungs- und Mutmacherin bezeichnen. Dass dies noch lange so bleibe, dazu wünschte das Stadtoberhaupt weiterhin viel Kraft und Gesundheit.

Sichtlich gerührt begrüßte Martina Stauch einige Patienten im Festsaal, die vor zehn Jahren bei ihr Hoffnung mit ihrer schweren Krankheit suchten. "Einige davon sind heute unter uns und ohne nachweisbaren Tumor", freute sie sich. Alle Höhen und Tiefen ihrer 20-jährigen Praxisarbeit streifend sagte sie zum Schluss ein schlichtes Vergelt's Gott an alle, die ihr das Vertrauen geschenkt hatten, an ihr Praxisteam und alle, die sie großartig unterstützten. Im Fluss des Fortschritts werde sie weiter arbeiten und Kooperationen leben, die sich im Sinne der medizinischen Entwicklung zum Wohle von Patienten einsetzen.

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