Wichtige Fakten zum Bauchspeicheldrüsenkrebs

Jedes Jahr erkranken in Deutschland circa 21.000 Menschen an Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom). Mit einem Anteil von etwa 3 % aller Krebserkrankungen ist er hierzulande relativ selten. Allerdings ist Bauchspeicheldrüsenkrebs sehr bösartig. Er ist für etwa 6 % aller Krebstodesfälle verantwortlich und stellt bei Frauen die neunthäufigste und bei Männern die zehnthäufigste Krebstodesursache dar. Die meisten Betroffenen erhalten die Diagnose im höheren Lebensalter. Das mittlere Erkrankungsalter liegt unter Männern bei 72 Jahren und unter Frauen bei 75 Jahren.

Aufgabe und Funktion der Bauchspeicheldrüse

Die Bauchspeicheldrüse gehört zu den größten Drüsen des menschlichen Körpers. Sie liegt im mittleren hinteren Teil der oberen Bauchhöhle unterhalb des Zwerchfells quer hinter dem Magen zwischen Milz und Zwölffingerdarm. Das Organ ist circa 15 bis 20 Zentimeter lang und wiegt 60 bis 80 Gramm. Im vorderen Bereich ist sie mit Bauchfell überzogen, hinten mit der hinteren Bauchwand verwachsen.

Die Bauchspeicheldrüse erfüllt zwei lebenswichtige Funktionen: Sie ist für die Produktion von täglich 1,5 Litern Verdauungssaft, der für die Aufschlüsselung und Zerkleinerung der Nahrung im Darm notwendig ist, verantwortlich. Werden diese Enzyme nicht mehr in genügender Menge produziert, können die für den Körper notwendigen Nahrungselemente nicht mehr aufgenommen werden. Die Betroffenen verlieren Körpergewicht.

Außerdem produziert die Bauchspeicheldrüse die Hormone Insulin und Glukagon. Sie sind für die Kontrolle des Blutzuckerspiegels wichtig. Insulin ist auch für den Stoffwechsel der Fette und Proteine verantwortlich. Produziert die Bauchspeicheldrüse zu wenig Insulin, erhöht sich der Zuckergehalt im Blut. Ein Diabetes mellitus ist die Folge.

Fällt eine der beiden Funktionen aus und wird nicht behandelt, führt dies zu einem lebensbedrohlichen Zustand.

Hinweis: Die Funktionen der Bauchspeicheldrüse lassen sich überprüfen. Das Stuhlfett oder die eiweißspaltenden Enzyme sind im Stuhl nachweisbar. Die Hormonproduktion der Bauchspeicheldrüse ist unter anderem über den Blutzuckerspiegel messbar.

Risikofaktoren

Die genauen Ursachen für die Entstehung eines Bauchspeicheldrüsenkarzinoms sind nicht bekannt. Verschiedene Faktoren werden in Erwägung gezogen.

Rauchen
Schätzungsweise ist Tabakkonsum in etwa ein Viertel aller Krebserkrankungen der Bauchspeicheldrüse verantwortlich. Auch Passivrauchen gilt vermutlich als Risikofaktor für Bauchspeicheldrüsenkrebs.

Alkohol
Ein erhöhter Alkoholkonsum lässt das Erkrankungsrisiko um schätzungsweise das 2,5-fache ansteigen. In Kombination mit dem Rauchen scheint sich das Risiko für die Entstehung von Bauchspeicheldrüsenkrebs weiter zu erhöhen.

Vorerkrankungen
Bei Personen, die sich vor längerer Zeit einer Magenoperation unterziehen mussten, beispielsweise aufgrund eines Magengeschwürs, ist das Erkrankungsrisiko um das drei- bis siebenfache erhöht. Auch bei einer erblich bedingten Form der chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung ist das Risiko für die Entwicklung von Bauchspeicheldrüsenkrebs erhöht. Für diese Erkrankung ist ein Gendefekt verantwortlich, der innerhalb von Familien vererbt werden kann. Patienten mit erblicher Pankreatitis entwickeln bis zum 70. Lebensjahr in bis zu 40 % der Fälle ein Pankreaskarzinom.

Ernährung
Inwieweit die Ernährung eine Rolle bei der Entstehung von Bauchspeicheldrüsenkrebs spielt, ist nach aktuellem Stand noch nicht eindeutig wissenschaftlich nachgewiesen. Ein Zusammenhang zwischen dem Verzehr von rotem Fleisch und erhöhtem Bauchspeicheldrüsenkrebsrisiko besteht nicht. Jedoch steht der regelmäßige Konsum von geräuchertem bzw. gegrillten Speisen im Verdacht, mit einem erhöhten Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs einherzugehen. Wissenschaftliche Auswertungen von Studien haben gezeigt, dass eine obst- und gemüsereiche Ernährung mit hohem Faser- und Vitamingehalt das Risiko für die Entwicklung eines Pankreaskarzinoms senken kann. Übergewicht gilt als ein wissenschaftlich belegter Risikofaktor für Bauchspeicheldrüsenkrebs.

Genetische Faktoren
Es besteht ein familiäres Risiko an Bauchspeicheldrüsenkrebs zu erkranken. Sind zwei oder mehrere Angehörige ersten Grades (zum Beispiel Eltern / Geschwister) an einem Pankreaskarzinom erkrankt oder sind betroffene Angehörige zum Zeitpunkt der Diagnose jünger als 50 Jahre, ist das Risiko erhöht, dass weitere Familienmitglieder ebenfalls an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkranken. Genetisch bedingte Tumorerkrankungen der Bauchspeicheldrüse liegt bei etwa 5 bis 10 %.
Selten auftretende Erbkrankheiten können das Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs ebenfalls erhöhen, so z.B. das MEN-1-Syndrom (MEN = multiple endokrine Neoplasie), das von-Hippel-Lindau-Syndrom und das Lynch-Syndrom (auch HNPCC = hereditäres nicht-polypöses kolorektales Karzinom) aber auch Krankheiten, die mit Tumoren in verschiedenen Organen einhergehen.

Symptome

Im frühen Krankheitsstadium verursacht ein Pankreaskarzinom selten Symptome. Diese sind nicht sehr charakteristisch, so dass auch andere, vergleichbar harmlose Ursachen dahinter stecken können.
Symptome treten meist erst dann in Erscheinung, wenn der Tumor so groß geworden ist, dass er die Produktion der Verdauungsenzyme oder deren Abfluss in den Zwölffingerdarm behindert oder wenn er bereits auf andere Organe wie Magen, Zwölffingerdarm, Leber oder Bauchfell übergegriffen hat.

Folgende Beschwerden können auf ein Pankreaskarzinom hindeuten:

  • Gewichtsverlust in rund 90 % aller Fälle
  • Schmerzen im Bauchbereich oder im Rücken bei etwa 80 % der Erkrankten
  • Gelbsucht (ca. 70 %)
  • Appetitverlust und Übelkeit (40 – 50 %)
  • neu auftretender Diabetes mellitus (15 %)
  • Erbrechen (15 %)
  • Missempfindungen vorwiegend im Ober- und Mittelbauch, die in die Wirbelsäule ausstrahlen und
    • sich nicht bessern, auch wenn Sie spezielle Medikamente einnehmen (zum Beispiel um eine Magenschleimhautentzündung zu behandeln)
    • länger als zwei Wochen anhalten
    • unterschiedlich stark sind
  • verstärkte Müdigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit
  • Nachtschweiß und Fieber
  • Gelbfärbung der Haut und der Bindehaut der Augen
  • tastbare Veränderungen im Bauch

Da Pankreaskarzinome häufig erst im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert werden, sollte man bei Auftreten der erwähnten unspezifischen Beschwerden umgehend den Arzt aufsuchen. Je früher der Tumor entdeckt wird, desto besser sind die Heilungschancen.

Diagnose

Die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs ist meist ein Zufallsbefund, der bei einer Untersuchung wie beipielsweise beim Ultraschall des Bauches gestellt wird.

Bei einem konkretem Verdacht aufgrund aufgetretener Symptome werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt. Einzelne bildgebende Methoden sind mitunter nicht aussagekräftig genug, was an der anatomischen Lage des Pankreaskarzinoms liegt. Aus diesem Grund werden häufig verschiedene Bildgebungsverfahren kombiniert, um eine eindeutige Diagnose stellen zu können.

Wichtige Untersuchungen zum Nachweis eines Pankreaskarzinoms sind:

Wird Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert, erfolgen weitere Untersuchungen zur Feststellung der Tumorausbreitung.

Zu diesen Untersuchungsmethoden können gehören:

Nach Vorliegen der vollständigen Untersuchungsergebnisse werden die erforderlichen Therapiemaßnahmen besprochen.

Therapie

Die Behandlungsmethoden sind abhängig von der Art des Karzinoms und vom Stadium der Erkrankung. Auch das Alter, die Kondition und der allgemeine Gesundheitszustand der Patienten sind ein Kriterium für die weiteren Schritte.

Operation

Die operative Entfernung des Tumors und der umliegenden Lymphknoten ist die wichtigste Therapie. Das gelingt allerdings nur, wenn die Tumorerkrankung auf die Bauchspeicheldrüse begrenzt ist und der Tumor mit einem Sicherheitsabstand im gesunden Gewebe entfernt werden kann. Der Umfang der Operation ist von der Lokalisation und des Ausmaßes des Tumors abhängig. Befindet sich der Tumor im Pankreaskopf, was häufig der Fall ist, dann wird bei der Operation nicht nur der tumortragende rechte Teil der Bauchspeicheldrüse entfernt, sondern meistens auch die Gallenblase, der untere Teil des Gallengangs, der Zwölffingerdarm und manchmal auch ein Teil des Magens. In manchen Fällen muss die gesamte Bauchspeicheldrüse entnommen werden.

Welche Folgen hat die Operation?

Nach der Operation können Beschwerden, die individuell verschieden sind, auftreten. Manche Patienten sind trotz teilweiser oder totaler Entfernung der Bauchspeicheldrüse durch eine angepasste Enzym- bzw. gelegentlich notwendige Insulintherapie fast beschwerdefrei. Andere haben infolge der Operation Probleme. Fast alle Patienten klagen über einen Gewichtsverlust direkt nach dem operativen Eingriff.

Es können Fieberschübe aufgrund einer operationsbedingten Gallenwegsentzündung auftreten. Eine Teilentfernung des Magens kann zu einem so genannten Dumping-Syndrom (engl. to dump = hineinplumpsen) führen. Dabei entleert sich der Inhalt des Restmagens zu rasch in den Dünndarm. Die Beschwerden treten meist mit den Mahlzeiten auf und haben Kreislaufbeschwerden zur Folge. Typische Symptome sind Herzklopfen, Schwindel, Schweißausbrüche, Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit und Erbrechen. Außerdem können Appetitlosigkeit und Gewichtsabnahme, Durchfall, Bauchschmerzen, Blähungen und fettiger Stuhlgang auftreten. Wichtig ist es, mit dem zu behandelnden Arzt darüber zu sprechen. Häufig lassen sich die Beschwerden durch eine geeignete Diät, durch die Einnahme häufiger und kleiner Mahlzeiten, durch Vermeiden unverträglicher Speisen sowie Medikamente teilweise oder ganz beheben.

Chemotherapie

Eine Heilung des Bauchspeicheldrüsenkarzinoms allein durch eine Chemotherapie ist nur in seltenen Fällen (< 20 %) möglich. In einigen Fällen, wie bei lokal fortgeschrittenen Pankreaskarzinomen, kann eine Chemotherapie vor der Operation durchgeführt werden, um den Tumor zu verkleinern. Sofern es der Zustand der Patienten erlaubt, wird nach der Operation eine sechsmonatige unterstützende (adjuvante) Chemotherapie angeboten, um verbliebene Tumorzellen zu zerstören und somit die Chance auf das Überleben zu verbessern. Außerdem lassen sich tumorbedingte Beschwerden und Schmerzen lindern und ein Gewichtsverlust aufhalten.
Durch die Behandlung mit Zytostatika wird auch gesundes Körpergewebe insbesondere die Schleimhäute von Magen und Darm, das blutbildende System im Knochenmark und die Haarwurzeln angegriffen. Mögliche Begleiterscheinungen sind daher Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle, Haarausfall, eine erhöhte Infektanfälligkeit und Blutungsneigung. Die Nebenwirkungen können teilweise durch entsprechende Medikamente gemildert werden. In der Regel verschwinden diese Nebenwirkungen nach Abschluss der Behandlung.

Strahlentherapie

Bei einem Bauchspeicheldrüsenkarzinom werden in der Regel Strahlen-und Chemotherapie kombiniert (Radiochemotherapie) .

Bei lokal fortgeschrittenen Tumoren, die nicht vollständig operativ entfernt werden können, kann zunächst mit einer sogenannten neoadjuvanten Radiochemotherapie (d.h. Bestrahlung kombiniert mit einer Chemotherapie vor der geplanten Operation) behandelt werden. Der Tumor und die Tumorausläufer in das umliegende Gewebe werden dadurch verkleinert, was eine anschließende vollständige Entfernung möglich machen kann. Dies erhöht die Überlebensrate nach fünf Jahren, als wenn der Tumor vom Chirurgen nicht vollständig operiert werden konnte. Außer zur Verkleinerung des Tumors wird die Strahlentherapie auch zur Beseitigung von Tumorsymptomen wie Schmerzen angewandt (palliative Behandlung). Nebenwirkungen der Strahlentherapie wie Durchfall und Übelkeit können während der Therapie aber auch erst Wochen und Monate im Anschluss auftreten.

Zielgerichtete Therapien

Neben den gängigen Behandlungsmethoden werden neue Therapien erprobt. Die sogenannten zielgerichteten Therapien greifen in verschiedene Signalwege des Tumorstoffwechsels ein und wirken deshalb gezielt gegen bösartiges Gewebe. Zudem wird gesundes Gewebe nicht in Mitleidenschaft gezogen. Wirkstoffe aus der Gruppe der zielgerichteten Therapien unterbinden beispielsweise die Blutversorgung des Tumors oder verhindern die Signalübertragung zwischen Tumorzellen.

Hinweis: Informationen über derzeit laufende klinische Studien im onkologischen Bereich bekommen Sie über das Deutsche Krebsstudienregister (www.studien.de).

Palliativtherapie

Eine Palliativtherapie wird dann durchgeführt, wenn die Erkrankung bereits so weit fortgeschritten ist, dass eine Heilung oder eine wirksame Tumorbehandlung nicht mehr möglich sind. Ihr Ziel ist es, die tumorbedingten Schmerzen und Beschwerden zu behandeln und zu lindern und die Überlebenszeit zu verlängern. Meistens wird in der palliativen Situation eine Chemotherapie mit Gemcitabin in Kombination mit Nab-Paclitaxel oder FOLFIRINOX verabreicht. Neu zugelassen ist die Kombination von Nab-Irinotecan und FOLFOX (NALIRIFox) Zur Palliativbehandlung gehören die Behandlung tumorbedingter Beschwerden, die Schmerztherapie, die Enzym-, Diabetes- und Vitamintherapie, die Ernährung sowie die psychosoziale Beratung oder Betreuung des Patienten. Dies kann in Selbsthilfegruppen oder speziellen psychosozialen Einrichtungen stattfinden.

Enzym-, Diabetes- und Vitamintherapie

Die Zerstörung der Bauchspeicheldrüse durch den Tumor oder infolge einer Operation kann zur Folge haben, dass Verdauungsenzyme und Hormone nicht mehr in ausreichendem Maße produziert werden. Schwere Verdauungsstörungen und/oder Diabetes mellitus können auftreten. Die fehlenden Enzyme oder Hormone (Insulin) müssen dauerhaft in Form von Medikamenten zugeführt werden. Die Einnahme von Enzympräparaten stellt die Verwertung der Nährstoffe sicher, insbesondere des Fettes. Ist die Dosis gut angepasst, treten Beschwerden wie Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfälle und Fettstühle kaum oder garnicht mehr auf.

Tipps zur Ernährung nach Operation am Verdauungssystem (Deutsche Krebshilfe)

  • Meiden Sie große Portionen, zu heiße und zu kalte Speisen.
  • Essen Sie häufig (bis zu achtmal am Tag) kleine Portionen.
  • Lassen Sie sich Zeit beim Essen und kauen Sie gründlich, damit die Nahrung gut mit Speichel vermischt wird (die Fermente des Speichels haben ähnliche Funktionen wie die der Bauchspeicheldrüse).
  • Verzichten Sie auf fette Speisen.
  • Verwenden Sie bei der Zubereitung Ihrer Speisen vorzugsweise Spezialfette (MCT-Fette).
  • Trinken Sie während des Essens nichts.
  • Meiden Sie kohlensäurehaltige Getränke und trinken Sie stattdessen Wasser, Tee und Gemüsesäfte.
  • Meiden Sie grundsätzlich zu heiße und zu kalte Nahrungsmittel und Getränke.
  • Legen Sie sich nicht unmittelbar nach dem Essen hin.
  • Meiden Sie große Mengen Rohkost (Salate, Steinobst).
  • Verzichten Sie auf blähende Nahrungsmittel (Hülsenfrüchte, Kohl, Zwiebeln, Knoblauch).
  • Verzehren Sie keine geräucherten Wurstwaren.

Um sich auf die neuen Lebens- und Essgewohnheiten einzustellen, kann eine Kur unterstützen. Auch eine Ernährungsberatung am Wohnort kann wertvolle Tipps geben.

Tipps für Betroffene, die Insulin erhalten (Deutsche Krebshilfe)

  • Wenn Sie Insulin bekommen, spritzen Sie regelmäßig und so oft, wie Ihr Arzt es mit Ihnen besprochen hat. Spritzen Sie Insulin jeweils vor den Mahlzeiten.
  • Halten Sie Ihren Diätplan in Bezug auf Kohlenhydrate, Fette und Eiweiß genau ein.
  • Achten Sie darauf, dass Sie in regelmäßigen Abständen etwas essen.
  • Kontrollieren Sie Ihren Blutzuckerspiegel regelmäßig. Achten Sie darauf, dass Sie weder über- noch unterzuckert sind. Vor allem Unterzuckerungen können auftreten, wenn Sie unregelmäßig essen. Im Extremfall können Sie dadurch bewusstlos werden.
  • Lernen Sie, die besonderen Anzeichen einer beginnenden Unterzuckerung rechtzeitig zu erkennen: Gereiztheit, Konzentrationsschwäche, Heißhunger, Schwitzen, Zittern, innere Unruhe bis hin zur Bewusstlosigkeit (Schock). Stellen Sie sicher, dass Sie immer Traubenzucker oder eine Zuckerlösung bei sich haben, damit Sie den Blutzuckerspiegel normalisieren können. Informieren Sie Ihre Familie, Kollegen, Freunde und Bekannten, was es mit der Unterzuckerung auf sich hat, wie sie sich bemerkbar macht und wie sie Ihnen im Notfall helfen können.

Was kann man selbst tun?

Mögliche Risikofaktoren zu meiden und eine möglichst gesunde Lebensweise zu führen, kann ein entscheidender Schritt zur Vermeidung von Krebserkrankungen sein. Verzicht auf Rauchen und Alkohol sind angeraten. Inwieweit die Ernährung eine Rolle bei der Entstehung von Bauchspeicheldrüsenkrebs spielt, ist momentan noch nicht wissenschaftlich gelegt. Studien haben gezeigt, dass eine obst- und gemüsereiche Ernährung mit hohem Faser- und Vitamingehalt das Krebsrisiko im Allegemeinen senken kann. Eine ausgewogene Ernährung hilft auch, ein gesundes Körpergewicht zu halten bzw. zu erlangen. Denn Übergewicht gilt als ein wissenschaftlich belegter Risikofaktor für Bauchspeicheldrüsenkrebs. Es wird vermutet, dass ein häufiger Kontakt mit bestimmten Schadstoffen in Zusammenhang mit der Krebsentstehung haben. Dazu gehören Pestizide, Herbizide oder Fungizide; chlorierte Kohlenwasserstoffen, Chrom und Chromverbindungen, elektromagnetische Felder und Kraftstoffdämpfe. Häufiger Kontakt mit diesen Schadstoffen sollten Sie deshalb meiden.

Quellennachweis:

www.Deutsche Krebsgesellschaft.de

www.Krebshilfe.de

www.barmer.de

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